Der Weg zum ESC, Teil 3

Nach einer kurzen schöpferischen Pause setzen wir unsere Reihe “Auf dem Weg zum ESC” fort. Petra schreibt ein Tagebuch zu den Ereignissen, die sich auf dem Weg zum ESC ergeben oder auch einfach so passieren. Wir können ab sofort Daumen drücken, denn die Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht.

In Sachen Tagebuch befinden wir uns noch im Winter, sprich im März des Jahres.

Der lange Weg zum Traum

Montag, 22.02.2021
Das erste grobe Musikbeispiel geht mit Schlagzeug und Keyboard per What´sApp viral und das Tempo sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Beccah ist begeistert und als Beispiel singt sie dazu. Ich teile meine Meinung mit, aber auch, dass ich mehr Instrumente brauche, um mir ein Gesamturteil leisten zu können. Es wird noch auf Frank´s feedback gewartet. Dann meldet sich Beccah´s Bekannter zu Wort und schickt 100 bpm ins Rennen. Das gefällt mir natürlich viel besser.

Fredo am Bass

Dienstag, 23.02.2021
„Auf kreativer Ebene läuft es und wir kommen voran“ erklingt es vom Bekannten Beccah´s. Frank ist heute o.o.o. (out of order), da er beruflich stark eingebunden ist. Er teilt mit, dass er sich noch mit ein paar technischen Problemen rumschlagen wird, aber vermutlich am Wochenende wieder mit am Start ist. Gegen 23:00 Uhr wird mir mitgeteilt, dass ich meine „Hausaufgaben“ in Sachen Teilnahmebedingung hinsichtlich der Länge eines Beitrages beim ESC nicht richtig gemacht habe. Die maximale Songlänge des Beitrags darf nur 3 Minuten betragen. Ich hatte mich an die Songlänge von Euphoria von Loreen orientiert, die 3:32 ist. Der Song wird neu arrangiert und man sitzt die ganze Nacht daran.

Mittwoch, 24.02.2021
Nun sind 120 bpm im Spiel. Beccah und ich sind am Angleichen vom Text.

Donnerstag, 25.02.2021
Heute ist wohl eine kreative Schaffenspause. Es ist später Nachmittag und auf allen Kanälen ist es ruhig bisher. Ich sende meine bisherigen Einträge dieses Tagebuchs an Hanno von Schmusa und bin gespannt auf sein Feedback.

Freitag, 26.02.2021 und
Samstag,27.02.2021

Unheimlich diese Stille. Einerseits hat man Zeit, um Luft zu holen und sich um private Angelegenheiten zu kümmern, andererseits bin ich jemand, der irgendwie ständig eine Aufgabe braucht. Die ESC What´sApp Gruppe ist auf Dauer geöffnet und es kribbelt in den Fingern zu fragen, ob es was Neues gibt. Ich muss mich stark zurückhalten, damit sich die anderen nicht genervt fühlen könnten.

Sonntag, 28.02.2021
Sonntagabends ist bei uns Skype-Meeting. Habe von Beccah erfahren, dass sie im Home-Studio bei ihrem Bekannten war und die beiden Aufnahmen von dem Song und Melodievorschläge für den Refrain gemacht haben. Frank hatte auch Vorschläge erarbeitet, aber leider soll es nicht zum Austausch der Ideen kommen, denn die Müdigkeit rafft einige dahin, so dass das nächstes Skype-Meeting für den darauffolgenden Tag angesetzt wird.

Montag, 01.03.2021
20:00 Uhr, die PC´s laufen, Skype geöffnet, aber außer Beccah und mir keiner am Start. Hatten wir etwas falsch verstanden? Wir erreichen auch keinen von den Männern. Also quatschen wir fast 2 Stunden über die Musik, Gott und die Welt. Das können wir Frauen ja sehr gut. Auch sich verabschieden klappt hervorragend. Nachdem wir nach ca. 1 ½ Stunden Gespräch uns schon verabschiedet hatten, plapperten wir mindestens noch eine halbe Stunde weiter. Nachdem das Gespräch beendet war, schaute ich nochmal in meine E-Mails und freute mich über die positive Reaktion von Hanno, dem Geschäftsführer des Onlinemagazins Schmusa.de, auf mein Tagebuch. Also, nochmal Beccah angerufen….

Dienstag, 02.03.2021
Ich frage bei Frank nach, ob wir Frauen bezüglich des Skype-Meetings am Montag etwas falsch verstanden hatten. Stille.

Mittwoch, 03.03.2021
Frank meldet sich und ich glaube, dass er heimlich seinen Kopf schüttelt, denn er hat meine Einladung auf Skype am Vorabend bestätigt und ich habe ihn nicht in den Chat gelassen….ok….ich kenne mich nicht so gut mit neuen Medien aus.

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