Middle Of The Road mit “Chirpy Chirpy Cheep Cheep” in den Song Geschichten 175

Zum 75. Geburtstag von Sängerin Sally Carr erzählen wir die Geschichte ihres ersten großen Erfolgs…

Middle Of The Road – “Chirpy Chirpy Cheep Cheep”

28. März 1945, Sally Carr kommt in Muirhead, Lanarkshire, Schottland zur Welt
19. Juni 1971, “Chirpy Chirpy Cheep Cheep” steht auf Platz 1 der britischen Charts
15. Juli 1948, Gitarrist Ian McCridie wird in Schottland geboren.
28. August 1942, Schlagzeuger Ken Andrew kommt in Bearsden, Glasgow, Schottland zur Welt.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=gGyPrmbgan0

Mit den Aprilscherzen haben es die Mitglieder der Band Middle Of The Road. Da ist zunächst zu lesen, dass sie sich am 1. April 1970 gegründet haben. Aprilscherz oder auch nicht, Sängerin Sally Carr, der Schlagzeuger Ken Andrew sowie die Brüder Ian an der Gitarre und Eric McCredie am Bass spielten schon seit einigen Jahren zusammen als der Erfolg kam. Die Band, die in Glasgow Zuhause ist, fand sich bereits 1967 und nannte sich zunächst Karen & The Sofisticats, The Part Four und auch Los Caracas.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=rbpqM_ubA1o

Ein italienischer Musikproduzent wurde auf die Band aufmerksam und lotste sie nach Italien. Er hatte bereits einen britischen Musiker unter seinen Fittichen bzw. war er von dem, was Lally Stott schrieb, begeistert. Da war zum Beispiel ein Song namens „Chripy Chirpy Cheep Cheep“, für den Giacomo Tost eine besondere weibliche Stimme haben wollte, die er bei Sally Carr gefunden hatte. Die Band nahm den Titel auf und über Italien schaffte die Band um die attraktive Sängerin den Sprung in die britischen Charts. Am 19. Juni 1971 kletterte der Song, der keinen tieferen Sinn hat, dafür aber jede Menge Fröhlichkeit versprüht, auf Platz eins der britischen Verkaufscharts. Auch viele weitere europäische Länder fanden Gefallen an dem Gute-Laune-Song und so verkauften Middle Of The Road von ihrer Debüt-Single sensationelle 4 Millionen Singles. Auch in Australien und Südafrika begeisterten die vier Schotten, nur in den USA waren es Mac & Katie Kissoon, die mit dem Song einen Hit landeten.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=TvVjrdAmBpE

Die Band konnte es leicht verkraften, denn auf „Chirpy Chirpy Cheep Cheep“ folgten zehn weitere Hits in den Charts, darunter „Soley Soley“, „Sacramento“ und „Bottoms Up“. Die Schotten waren vor allen Dingen in Deutschland sehr gefragt und hatten zahlreiche Auftritte in den gerade aufkommenden Diskotheken. Die Deutschen mochten Sally Carr und Sally Carr liebte es in Deutschland zu sein. Noch heute nutzt sie viele Gelegenheiten, um nach good old Germany zu reisen.

Besonders spektakulär ist diese Form der Geschichte nicht, dafür aber eine andere, die ganz gewiss von einem der Männer der Band in die Welt gesetzt wurde. Demnach hat die Band den Namen Los Caracas nur aus dem Grund gewählt, weil sie so auf einem Kreuzfahrtschiff anheuern konnten. Ein etwas überheblicher Kapitän war der Meinung, dass ihm alle Frauen hörig wären. Nur Sally Carr, die er sofort ins Auge gefasst hatte, ließ ihn mehrfach abblitzen. Das hatte zum Ergebnis, dass der eitle Pfau die Band in Neapel von Bord warf.

Dort tingelten die Vier durch die Bars und Kneipen der Stadt. Immer wieder hörten sie aus den Musikboxen den selben Song „Chirpy Chirpy Cheep Cheep“. Je länger der Abend, desto fröhlicher wurde der selbe und irgendwann sang die Band den Titel nach, was die Neapolitaner total begeisterte. Die süße blonde Frau aus Schottland sang den Titel besser und schöner als der Sänger von der Schallplatte. Ein Musikproduzent, der ebenfalls auf einem Kneipenbummel durch Neapel unterwegs war, bot der Band noch in dieser Nacht einen Plattenvertrag an. Die trinkfreudigen Schotten willigten unter der Bedingung ein, dass der Vertragspartner ausreichend Wein im Studio hat, denn so sagt es diese Legende: Nüchtern kann man so einen Song nicht singen!

Am kommenden Tag trafen sich der Produzent und die Band im Studio. Es war ausreichend Wein vorhanden, so dass der Song schnell aufgenommen war…

Keine wahre Geschichte, dafür ein ausgesprochen schöne!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.