Das ESC-Tagebuch, Teil 4

Petra schreibt ein Tagebuch zu den Ereignissen, die sich auf dem Weg zum ESC ergeben oder auch einfach so passieren. Wir können ab sofort Daumen drücken, denn die Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht.

Heute gönnt sie uns auch eine erste Hörprobe:

Donnerstag, 04.03.2021
Da sich so gar nichts an der Informationsfront tut, berufe ich ein Skype-Meeting zu Sonntag, 07.03.2021 ein. Ich telefoniere mit Hanno von Schmusa, der mir mitteilt, dass seine Kollegen meinen Schreibstil gut finden und dass ich auch Fotos, Videomitschnitte der Konferenzen u.s.w. mit einbeziehen möchte.

Freitag, 05.03.2021
und
Samstag, 06.03.2021
Ich halte es kaum aus, will endlich weitermachen, Ergebnisse hören. Der Begriff Duracell Männchen passt zu mir, doch ich will die anderen nicht nerven und halte mich zurück.

Sonntag, 07.03.2021
Bei Frank zu Hause warte ich mit ihm auf das Meeting. Pünktlich 20:00 Uhr ist Beccah´s Bekannter am Start. Nun fehlt nur noch Beccah. Sie meldet sich und bittet um Geduld, da ihr kleiner Sohn noch nicht schlafen will. Wir alle haben ja auch ein Privatleben, was wir im Alltag bewältigen müssen. Zwischen Studium, Arbeit, Kindern und Partnern ist es nicht immer einfach sich Zeit „freizuschaufeln“ für die große Leidenschaft Musik.
Fast eine Stunde später sind alle Teilnehmer am Start. Man will die Woche Vollgas geben und sich auch mal eine andere Melodie anhören. Ich informiere das Team über das Gespräch mit Hanno.

Aufnahmen Schlagzeug

Montag, 08.03.2021
Kreative Schaffenspause

Dienstag, 09.03.2021
Von früheren Berichten des Hamburger Abendblattes über Beccah´s und meine Lieblingskaraokebar Thai Oase auf der Reeperbahn und meinem Projekt Reeperbahnsingers für Pflegeheime, bei der Sänger in der Corona Anfangszeit eine CD aufgenommen haben, um die kostenlos an Alten- und Pflegheime zu verteilen, habe ich Kontakt zu einer Redakteurin dort aufgenommen, die an unserer Story auf dem Weg zum ESC 2022 interessiert ist und im nächsten Jahr darüber berichten möchte.

Mittwoch, 10.03.2021
Leider gibt es immer noch technische Schwierigkeiten Musikdateien von einem auf den anderen Server zu übertragen. Es will einfach nicht funktionieren. Es wird ein Skypemeeting für 21:00 Uhr anberaumt und dann überschlagen sich die Ereignisse. Wir hören uns das Demo an, was der Bekannte von Beccah gemacht hat und ich erkenne die ursprüngliche Melodie nicht mehr. Obwohl der Song auf 120 bpm gepuscht wurde, finde ich ihn lahm und habe das Gefühl, dass der Song in Richtung Ballade abdriftet. Es gibt keine Bridge, die eingebaute Pause für den RAP ist viel zu lang und Beccah´s Stimme zum Song fehlt das gewisse Highlight. Ich bin enttäuscht. Man versichert mir, dass sich das Gesamtbild vom Song noch bessern wird, wenn Frank mit Gitarre etwas dazu improvisieren kann.
Ich bin skeptisch. Ich möchte die Originalversion von Frank haben. Ich teile es den anderen mit und auch mein Gefühl, dass wir uns rückwärts entwickeln. Auch Beccah findet, dass sie besser zur ersten Version singen konnte. Frank ist auch der Meinung, dass wir „back to the roots“ gehen und auf die ursprüngliche Melodie was aufbauen sollten. Die Männer beschließen sich persönlich zu treffen, um Aufnahmen zu machen. Ich bitte nochmal um Fotos für die Dokumentation.
Nächstes Skypemeeting ist für Sonntag, 14.03.2021 vorgesehen.

Beccah am Mikro

Donnerstag, 11.03.2021
Beccah´s Bekannter kann es kaum erwarten über das Medium Instagram verlauten zu lassen, dass wir uns für den ESC bewerben wollen und dafür an einem Musikprojekt arbeiten. Er fragt mich, ob er die Infos schon über diesen Kanal verbreiten kann. Ich muss das erst mal überdenken.

Freitag, 12.03.2021
Ich teile in der Gruppe mit, dass man ja erwähnen kann, an einem Musikprojekt zu arbeiten, aber keine näheren Informationen geben sollte. Ich will abwarten bis zur Bewerbung nach dem 22.05.2021 und das mit der NDR Pressestelle besprechen. Beccah ist der gleichen Meinung.

Der lange Weg zum Traum

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