Andreas Gabalier im Song des Tages 168

Die Geschichte vom Volks-Rock’n’Roller als er noch Volksmusikant war und

Andreas Gabalier mit “So liab hob i di”

zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen war.

12. Juni 2009

Bereits einen Monat vor dem Vorentscheid zum „Grand Prix der Volksmusik“ hatte Andy Borg in seinem „Musikantenstadl“ einen der Kandidaten als Gast: „Der Sänger, den wir Ihnen jetzt vorstellen ist ein wenig nervös vor diesem Auftritt, weil es sein erster sein wird, im ,Musikantenstadl’, Er war noch nie in einer Fernsehsendung. Er hat ein Lied geschrieben, das spricht ihm aus dem Herzen. Er hat diesen Titel selber komponiert, er hat ihn selber getextet und er singt ihn auch selber in seinem ersten Fernsehauftritt überhaupt. Hier ist Andreas Gabalier „So liab hob i di“, ein Liebeslied!“

 

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https://youtu.be/0y83I9cuIdk

 

Das Lächeln nach dem Auftritt kennen wir heute alle, auch die Lederhosen, aber das war noch kein Volks-Rock’n’Roller, sondern ein schüchterner junger Mann, dem gerade der erste Auftritt geglückt ist. „Andreas Gabalier, ein großartiger erster Fernsehauftritt, ein wunderschönes Lied“, sagt Gastgeber Andy Borg artig seinen Text auf und erklärt, „in deinem Heimatdialekt und wenn man nicht jedes Wort verstanden hat: Ein Liebeslied versteht man mit dem Herzen. Ein großartiger Auftritt. Das ist dein Applaus. Schön, dass du da bist!“

„Dankeschön“, bedankt sich der Newcomer, „für’s Dasein. Es freut mich riesig. Pfiat euch Gott!“ Dann ging es weiter im Programm mit den Volksmusik- und Schlagerstars, die sich regelmäßig im Stadl trafen. Keiner wusste zu diesem Zeitpunkt wie viel Herz wirklich in der Musik steckte, die den Zuschauern da gerade präsentiert wurde. Das Geheimnis wurde den meisten Fans des Sängers, der zum absoluten Liebling der Österreicher wurde und nun auch gerade unter Beweis stellt, dass der ehemalige Volksmusikant zum von allen geliebten Volks-Rock’n’Roller aufstieg.

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https://www.youtube.com/watch?v=-o_aLkIJJVc

Die großen Karriereschritte in Deutschland waren sicher „I sing a Liad für di“, die erste Staffel von „Sing meinen Song“ in der Andreas Gabalier vom exotischen Musikanten zum anerkannten Popmusiker aufstieg, und seit mehr als einem Jahr grassiert das „Hulapalu-Fieber“.

Vor all diesen Schritten hatte er längst die Herzen der meisten Menschen in seiner Heimat erobert. Zunächst als sympathischer Volks-Musikant, der Österreich beim Grand Prix der Volksmusik 2009 in München vertrat. Dort landete er zwar nur auf dem 8. Platz, aber das nahm man in seiner Heimat nur mit einem Achselzucken zur Kenntnis. Vor allem in der Steiermark war der sympathische Typ aus Graz längst bekannt, seit er bei Andy Borg zu Gast war und beim Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik als Zweiter hervorging.

Parallel zum Vorentscheid veröffentlichte seine Plattenfirma das Album „Da komm ich her“, das am 12. Juni 2009, also heute vor 9 Jahren, in die österreichischen Charts einstieg. Dort blieb das Album 288 Wochen lang. Nach und nach erkannten auch die jungen Menschen, welch ein Juwel da veröffentlicht wurde. Seit „Sing meinen Song“ weiß auch jeder, dass sich der junge Musiker all seine Gefühle, die der Tod seines Vaters und seiner Schwester in ihm hervorgerufen hatten, in dieses Album gesteckt hatte. Bei seinen Live-Auftritten wird es keinen Abend ohne „Amoi Seg’ Ma Uns Wieder“ und „So liab hob i di“ geben.

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https://www.youtube.com/watch?v=ahzQdaMoMNw

Dass Gregor Meyle beim „MTV-Unplugged“-Konzert, der mit seiner Interpretation von „So liab hob i di“, das Lied auch endlich in Deutschland populär werden ließ, diesen Titel zusammen mit Andreas Gabalier sang, ist ein schönes Ende einer Geschichte, die bestimmt noch nicht zu Ende geschrieben ist.

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https://youtu.be/IVzG0kVg7GA

 

 

 

 

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