Der Berliner Komponist Paul Lincke ist auch heute noch angesagt, 06.11.1866

Am 6. November 1866 kam Paul Lincke in Berlin zur Welt. Er gilt als Vater der Berliner Operette.

Erinnerungen an Paul Lincke

In Berlin wird er bis heute sehr verehrt. In diesem Video gibt es Wiedersehen mit vielen seiner populären Verehrer. Wolfgang Völz, Harald Juhnke, Peter Schiff und Jochen Schröder singen seine Gassenhauer mit neuem Text.

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https://www.youtube.com/watch?v=JcX3zCCq6io


Der Paul Lincke-Ring und seine Preisträger

Der Komponist starb 1946 in Hahnenklee-Bockwiese, heute ein Stadtteil von Goslar. Seit 1955 verleiht die ehemalige Gemeinde – anfangs alle zwei Jahre, seit 2015 jährlich – den Paul-Lincke-Ring an Musiker, die sich besondere Verdienste um die deutschsprachige Unterhaltungsmusik erworben haben. Der erste Preisträger wurde Friedrich Schröder. Der deutsche Komponist war bekannt für seine Operetten. Sein wohl bekanntester Schlager heißt “Man müsste Klavier spielen können”.

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https://youtu.be/8LqcLBoF9rs
Pianist Joja Wendt nahm diesen Schlager zusammen mit seinen Freunden Roger Cicero, Jay Alexander und Stefan Gwildis auf. Bei seinen Konzerten übernimmt der Meister am Klavier den Gesangspart selbst. Immer ein Höhepunkt auf seinen Konzerten.

1955 Friedrich Schröder
1957 Gerhard Winkler
1959 Rudolf Nelson
1961 Hans Carste

1964 wurde der Berliner Tänzer, Komponist und Verleger Will Meisel ausgezeichnet. Als Gründer des Meisel-Musikverlags konnte er die großen Hits der 60er Jahre, die unter der Leitung seines Sohnes Peter entstanden waren, noch erleben.
Die eigenen Kompositionen von Will Meisel finden bei den Konzerten von Max Raabe & seinem Palast-Orchester große Begeisterung. Das Lied “Dort tanzt Lulu” ist einer der Höhepunkte der Konzerte. Ein Walzer, für den es sich lohnt die Möbel in der guten Stube zu verschieben, um im Walzertakt zu schweben.

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https://youtu.be/za8H5bhBtSw


1964 Will Meisel
1966 Edmund Nick, Franz Grothe
1969 Nico Dostal
1971 Günter Neumann, Werner Eisbrenner
1973 Norbert Schultze
1975 Peter Kreuder
1977 Michael Jary
1979 Günther Schwenn

Wir springen in das Jahr 1981, in dem der Preisträger Udo Jürgens heißt. Diesen genialen Komponisten lassen wir natürlich selbst singen. Wer nun gern mehr von Udo Jürgens hören würden, dem empfehlen wir einen Besuch auf dem “Schlager-Karussell”. Dort haben wir ein schon sehr ausführliches Porträt des Sängers zusammengestellt.

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https://www.youtube.com/watch?v=WHr46pyUa50


1981 Udo Jürgens
1983 Ralph Siegel
1985 Werner Bochmann
1987 Lotar Olias
1989 Michael Kunze
1991 René Kollo
1993 Christian Bruhn

1995 war Peter Maffay an der Reihe. In der Redaktion sind wir begeisterte “Tabaluga”-Fans. Das Duett mit Katie Melua von “Nessaja” ist unschlagbar.

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https://www.youtube.com/watch?v=Y4GsdRNpxkA


Zwei Jahre später zeichneten die Hahnenklee-Bockwieser Freddy Quinn aus.

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https://www.youtube.com/watch?v=gt6vJ_HHcE8


1999 Klaus Doldinger
2001 Nicole Seibert und Rolf Zuckowski
2003 Udo Lindenberg
2005 Max Raabe
2007 Peter Plate
2009 Die Fantastischen Vier
2011 Annette Humpe
2013 Silbermond
2015 Clueso
2016 Helge Schneider
2017 Wolfgang Niedecken
2018 Ina Müller

Es ist schon ein sehr bedeutender Kreis, der mit dem “Paul Lincke Preis” ausgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr erhielt Axel Bosse den begehrten Preis.


In diesem Jahr sollte Roland Kaiser mit dem Preis ausgezeichnet werden. Aufgrund der Corona 19 – Pandemie hat man den Festakt auf den Juni 2021 in Goslar/Hahnenklee verschoben. Wir können den “Schlager-Kaiser” trotzdem bereits heute feiern.

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https://youtu.be/YyjrtvH787E


“Stark” heißt dieser Titel. Stark sind alle Preisträger. Es ist einfach toll, dass sich der Paul-Lincke-Ring so etabliert hat.Aktuelle Informationen zum Paul-Lincke-Ring findet man auf der Homepage der Stadt Goslar.

Sollten wir für unsere Rubrik “Menschen” einmal eine Erkennungsmelodie suchen, dann stünde Paul Linckes “Geburtstagsständchen” ganz oben in der Favoritenliste.

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https://youtu.be/NYkizG0-Jaw
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