Hiroshima: Mahnmal für den Wahnsinn des Krieges, 06.08.1945

Heute vor 77 Jahren warf die amerikanische Luftwaffe über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe ab. Allein bis Ende 1945 sterben 70.000 Menschen an den Folgen. Diesen Wahnsinn hat niemand so wunderbar auf den Punkt gebracht wie Albert Einstein.


Am 6. August ist es seit 77 Jahren normal, an diesem Tag inne zu halten. Im Jahr 1945 warf der US-amerikanische Bomber Enola Gay gesteuert vom Piloten Paul Tibbets über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe mit dem so völlig unpassenden Namen “Little Boy” ab. Ein kleiner Junge hat das Recht zu leben und würde niemals auf die Idee kommen, zigtausende Menschen umzubringen.

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https://youtu.be/-vMBp6iUJzk


Die fürchterliche Bombe mit dem niedlichen Namen war die erste je in einem Krieg eingesetzte Atombombe. Eine zweite – “Fat Man” – fällt nur drei Tage später auf Nagasaki.

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https://youtu.be/2uByuNmQ2lQ


90.000 bis 200.000 Menschen sind sofort tot. Die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki werden in Japan als Hibakusha bezeichnet und leiden jahrelang an den Folgen der freigesetzten Strahlung.

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https://youtu.be/W_gtuw6y8Ds


Traditionell erinnern die Japaner an diesem Tag um 8.15 und 17 Sekunden örtlicher Zeit an dieses schreckliche Ereignis, das wir nie vergessen dürfen, denn es ist unmenschlich. Die Bitte an das Olympische Komitee, dass auch die Olympischen Spiele 2020, die bekanntlich erst 2021 ausgetragen werden konnten, zu dieser Zeit innehalten, wurde abgelehnt. Für uns war es der Moment, an dem wir uns entschlossen haben, diesen Artikel zu verfassen.

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https://youtu.be/7coD3oeAve4


Etwas Derartiges darf nie wieder geschehen.

Was vor einem Jahr noch selbstverständlich schien, ist in den vergangenen Monaten sehr ins Wanken geraten. Wie häufig wurde der Schlager “Ein bisschen Frieden” von Nicole als naiv belächelt. Heute wissen wir, dass die Nachkriegsgeneration mit einer gesunden Portion Naivität aufgewachsen ist. Wir sollten sie uns von niemanden nehmen lassen. Genau so wenig wie den festen Glauben an einen Weltfrieden, der hoffentlich schnell einkehren wird.

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https://youtu.be/W9S3YMmIFdw


Hoffen wir, dass die Zahl der Träumer, von denen John Lennon in “Imagine” singt, weiter wächst.

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https://youtu.be/YkgkThdzX-8
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