Sing meinen Song: Das Leslie Clio-Interview

Vor der Reise nach Südafrika hat VOX die Teilnehmer an der aktuellen Staffel zu “Sing meinen Song – das Tauschkonzert” interview. Als letzte Teilnehmerin könnt ihr euch heute über Leslie Clio informieren und erfahren, was sie an einer Teilnahme am Tauschkonzert gereizt hat.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=TyUlyqO9K6o

 

Was für Erwartungen hattest du von „Sing meinen Song“?

„Ich hatte ganz ehrlich gar nicht so viele Erwartungen. Ich bin ein Mensch, der sich nicht viele Gedanken macht und alles auf sich zukommen lässt. Gerade weil man sich mit der Musik und den Songs der anderen Künstler so viel beschäftigt hat, überlegt man sich genau, wie es klingen soll. Insofern hatte ich eine super Vorbereitung und die Performance auf der Bühne konnte ich planen.“

 

Kanntest du die anderen Künstler vorher?

„Ich kannte jeden als Künstler, aber nicht die Privatperson dahinter. Und ‚Sing meinen Song‘ ist ja auch sehr persönlich. Man kommt sich einfach als Mensch näher. Mary Roos ist seit 60 Jahren im Musikgeschäft.“

 

Kanntest du die Musik von ihr vor „Sing meinen Song“?

„Tatsächlich ist Mary Roos nicht der erste Name, der mir in den Sinn gekommen ist, wenn ich an den deutschen Schlager gedacht habe. Aber ich habe mich schnell in ihre Musik reingehört.“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=dtX3SYT8UqA

 

Was genau macht „Sing meinen Song“ aus?

„In allererster Linie ist es die Grundidee des Tauschkonzerts – andere Künstler interpretieren deine Songs neu. Und alleine das ist einfach schon ein tolles Konzept, wo jeder Musiker Lust drauf hat. Aus musikalischer Sicht ist es eine super Herausforderung: Man kann machen, was man liebt! Es ist ein totales Abenteuer. Das Alleinstellungsmerkmal ist der Kerngedanke der Sendung.“

 

Hat dich jemand bei „Sing meinen Song“ überrascht?

„Ich hatte gar nicht so viele Erwartungen an ‚Sing meinen Song‘. Ganz ehrlich muss ich gestehen, dass einfach alles für mich eine riesige Überraschung war. Man fährt als blankes Blatt nach Südafrika und lässt sich einfach darauf ein. Ich habe die Songs von den Künstlern bekommen und habe schnell gemerkt, welche Lieder zu mir passen. Ich habe nicht die Geschichte von den Künstlern gegoogelt, weil es manchmal verblendet. Ich möchte den Menschen einfach unvoreingenommen begegnen. Ich wusste ja auch, dass ich mich vor Ort mit den Künstlern unterhalten und Fragen stellen kann.“

 

Wie hast du deine Songs ausgewählt?

„Ich habe die Songs an einem Freitagabend bekommen und habe mich die ganze Nacht erst mal durch die Musikwelten von den anderen Künstlern gehört. Dann bin ich morgens aufgewacht und mir war direkt klar, welche Songs ich interpretieren werde. Es war einfach eine sehr interessante Erfahrung, weil ich die meisten Songs zwar gar nicht kannte, mir aber sofort klar war, welcher meiner ist. Es war wie ein Sternenhimmel, wo ich Sterne gesehen habe, die total klar leuchteten.“

 

Gibt es Songs, auf die du dich besonders gefreut hast?

„Von den sechs Songs, die wir interpretiert haben, sind alle unterschiedlich und es kommt natürlich auch darauf an, welche Idee man dazu hatte. Nicht bei jedem Song macht man eine komplett neue Welt auf, textet dazu oder ändert irgendwas. Bei den Songs, die ich gemacht habe, ist der Song von ‚Alphaville‘ ‚Song For No One‘ der Song, den ich am meisten ‚entstellt‘ habe und der am entferntesten vom Original ist. Da habe ich mich dann natürlich drauf gefreut.“

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=jqYdeylNkmY

 

Kannst du sagen, was für dich schöner war: Lieder zu schenken oder beschenkt zu werden?„Für mich ist es schöner zu schenken, obwohl ich mich auch selbst mit den Songs beschenkt habe. Wenn man im Studio sitzt und überlegt, ob man jetzt aus einem ‚Wir sind Helden‘-Song eine Neue-Deutsche-Welle-Version macht und einfach kreativ ist, ist schon ein Geschenk an sich selbst. Wir sind alle Musiker, weil wir etwas in uns haben, was raus muss. Meine kreative Energie muss ja irgendwo hinfließen. Der Gedanke, dass die anderen auch meine Songs singen, ist mir eigentlich erst vor Ort bewusst geworden. Ich habe sehr wenig Zeit damit verbracht zu spekulieren, welche Songs gewählt werden oder wer sie wohl machen könnte. Das war dann natürlich eine große Ehre. Ich bin noch nicht lange in der Musikindustrie und dass so renommierte Künstler meine Songs singen, ist ein großes Geschenk für mich.“

 

Hast du etwas von „Sing meinen Song“ mitgenommen?

„Für mich ist das größte Take-Away aus Südafrika das, was ich schon vorher immer wusste, aber was sich hier total bestätigt hat: Ich feiere das Konzept von neu interpretieren und covern von Songs total. Dass man mal die Freiheit bekommen hat, das auch machen zu dürfen. Ich glaube, ich werde das jetzt öfters machen.“

 

Wie war es, vor den anderen Künstlern aufzutreten?

„Ich kann immer sehr bei mir bleiben, wenn ich einen Song performe. Für mich macht das keinen großen Unterschied, ob ich vor dem Präsidenten singe, vor 5.000 Menschen oder vor meinem Freund. Die Kunst des Performens ist einfach, bei sich zu bleiben. Deswegen war das für mich ein großer Spaß. Vor Konzerten ist man ehrlich gesagt nicht so gut vorbereitet wie bei ‚Sing meinen Song‘. Man beschäftigt sich so lange mit jedem Song und es ist ein großes Stück Erleichterung in dem Moment, wo man auf der Bühne steht und den Song singt.“

 

Ist dir an dem Ort irgendwas in Erinnerung geblieben?

„Ich bin ja viel gereist in meinem Leben, aber ich war noch nie in Südafrika. Und ich habe immer gesagt, da komme ich mal beruflich hin. Und es ist witzig, dass es jetzt genauso gekommen ist. Und ich muss wirklich sagen, es ist ein total geiles Land und super inspirierend.“

Ob Hit-Monster Mark Forster, Schlagerikone Mary Roos, der irische Singer-Songwriter Rea Garvey, Judith Holofernes, Frontfrau von „Wir sind Helden“ und jetzt auf Solopfaden unterwegs, Soul-Pop-Sängerin Leslie Clio, „Revolverheld“-Leadsänger Johannes Strate oder „Alphaville“-Weltstar Marian Gold – die Zuschauer dürfen gespannt sein, welche neuen Hits und Ohrwürmer entstehen. In der sechsten Folge werden die Songs von Leslie Clio neu interpretiert.

 

Ihr wollt

 

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.