Eric Clapton mit “Tears In Heaven” in den Song-Geschichten 84

“Tears In Heaven” ist vielleicht das traurigste Lied der Musikgeschichte, ein Lied dem man sich nicht entziehen kann. Heute vor 30 Jahren geschah das Unglück, das Eric Claptons Sohn Connor das Leben kostete. Dieses Lied hat schon viele Menschen getröstet.

Eric Clapton – Tears In Heaven

16. Januar 1992, während seines MTV-unplugged-Konzerts spielt Eric Clapton “Tears In Heaven”.
20. März 1991, Connor, der 4-jährige Sohn von Eric Clapton, kommt ums Leben.

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https://www.youtube.com/watch?v=JxPj3GAYYZ0

Keine lange Geschichte.

Die Geschichte von “Tears in Heaven” ist in wenigen Sätzen erzählt: Conor, der 4-jährige Sohn von Eric Clapton, stürzte am 20. März 1990 aus dem 53. Stock einer Wohnung. Er war zu Besuch bei der Mutter des Musikers, also seiner Großmutter.

Natürlich stürzten sich viele Zeitungen und Zeitschriften auf diese Geschichte und wollten die Arbeit der Polizei übernehmen, um ihrer Leserschaft eine Sensation zu liefern. Viele dieser Gazetten, die auf Sensationen schielen, um die Auflage zu erhöhen, haben zu dieser Zeit jedes Händchen verloren, wie man mit den tief traurigen Familienmitgliedern umzugehen hat. Dabei ist es gar nicht so schwierig, wenn man mit etwas Verstand an seine Arbeit gehen würde.

Eric Clapton und auch alle anderen Betroffenen können sich mit dem vielen Geld das Eric Clapton in seiner Karriere verdient hat, nicht trösten. Ein wenig wird sich ein Musiker mit einer Musik ablenken können. Den unendlichen Schmerz über den Verlust verarbeitete Eric Clapton in seinem schönsten Song “Tears In Heaven”.

Im selben Jahr erhalten Eric Clapton und Will Jennings den Auftrag, einen Song für den Soundtrack “Rush” zu komponieren. Es wird “Tears in Heaven”. Zum Inhalt des Textes schreibt wikipedia: In der ersten Strophe fragt der Protagonist im Himmel sich, ob ein noch Lebender ihn im Himmel wiedererkennen würde. Diese Frage stellte sich Clapton bereits seit dem Tod seines Großvaters. Es folgen Zeilen, in denen er sich darauf besinnt, stark zu sein und sein Leben weiterführen zu müssen, denn er wisse, dass er noch nicht in den Himmel gehöre.

Die zweite Strophe variiert die erste, indem zunächst wieder zwei Fragen über ein Treffen im Himmel gestellt werden („Würdest du meine Hand halten“; „Würdest du mich stützen“) und erneut die Besinnung erfolgt, dass er seinen Weg durch Tage und Nächte finden werde, da er nicht im Himmel bleiben könne. Die Bridge handelt von schweren Zeiten und davon, dass im Jenseits Frieden herrsche und er wisse, dass es im Himmel keine Tränen mehr geben werde („There’ll be no more tears in heaven“). Das Lied endet mit einer Wiederholung der ersten Strophe.

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https://youtu.be/3gWw8QSBYmI


Am 16. Januar 1992 spielt Eric Clapton in Windsor sein MTV-Unplugged-Konzert. Der Auftritt wird als CD veröffentlicht. Es wird das erfolgreichste Album des vom Erfolg verwöhnten Musikers. Hauptgrund ist die unglaubliche Version von “Tears In Heaven”, dessen Gefühlen man sich nicht entziehen kann. Mehr als 24 Millionen verkaufter Tonträger sprechen eine klare Sprache. Bei den Grammy Awards werden Album und Künstler gleich mit drei der begehrten Preise ausgezeichnet.

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