The Monkees/Neil Diamond mit “I’m A Believer” in den Song-Geschichten 29

Am 21. Dezember 1966 wird “I’m A Believer” veröffentlicht. Zu jenem Zeitpunkt lagen insgesamt 1.051.280 Vorbestellungen für die Single vor. So wurde sie bereits am ersten Tag vergoldet.

Daten und Fakten zu “I’m A Believer”

13. Januar 1967, die Monkees stehen auf Platz 1 in den Vereinigten Staaten.
15. Januar 1967, die Monkees steigen mit “I’m A Believer” in die Deutschen Charts ein.
24. Januar 1941, der Geburtstag von Neil Diamond
1. Februar 1967, “I’m A Believer” klettert auf Platz 1 der Deutschen Charts.
11. Februar 1967, Auch in Australien stehen die Monkees auf Platz 1.
9. August 1971, Neil Diamond steigt mit seiner Komposition in die Deutschen Charts ein.
15. Oktober 1966, die Band steht im Studio, um “I’m A Believer” aufzunehmen.
5. Dezember 1966, die Monkees sing “I’m A Believer” in der aktuellen Ausgabe ihrer Serie.
21. Dezember 1966, die Monkees veröffentlichen mit “I’m A Believer” ihre zweite Single und größten Hit.
30. Dezember 1942, Michael Nesmith kommt in Houston, Texas, USA, zur Welt.
30. Dezember 1945, Davy Jones wird in Manchester, England, geboren.


The Monkees – I’m A Believer

Neil Diamond – I’m A Believer

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https://youtu.be/gv2MLlZKarM


Die Geschichte von “I’m A Believer” ist nicht nur die des größten Hits der Monkees, sondern vor allem die vom Komponisten dieses Songs. Für Neil Diamond bedeute der Hit den Durchbruch.

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https://www.youtube.com/watch?v=7ePXck9H1pI


Zwar hatte der Singer-Songwriter mit „Cherry Cherry“ im August 1966 den ersten kleinen Charterfolg. Don Kirchner beobachtete diesen Charteinstieg mit Argusaugen, schließlich hatte er den Verlag, bei dem der junge Sänger Neil Diamond aus New York einen Vertrag erhalten hatte, vor einiger Zeit verkauft. Der Eigentümer seit dem Verkauf war der riesige Columbia-Konzern.

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https://youtu.be/ZcXpKiY2MXE


Der Grund für die Aufmerksamkeit beschränkte sich nicht nur darauf, was sein 1958 mit Al Nevins gegründeter Aldon Music Publishing (Namensgeber waren die Vornamen Al und Don) ohne ihn auf die Reihe bekommt, sondern sein aktuelles Projekt. The Monkees, die beliebte TV-Serie mit der gecasteten Band, die mit der Single „Last Train To Clarksville“ in die Charts einschlugen wie eine Bombe, benötigten eine Nachfolgesingle. ,Vielleicht war dieser Neil Diamond keine Eintagsfliege’, wird sich der clevere Geschäftsmann Don Kirchner gedacht haben und sprach seine Produzenten Jeff Barry und Ellie Greenwich direkt an, was der 25-Jährige New Yorker sonst noch zu bieten hätte.

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https://youtu.be/Sz-2jckjeHo


Dieser überließ dem mächtigen „Hit-Fabrikanten“ zwei seiner Kompositionen „A Little Bit Me, A Little Bit You“ und „I’m A Believer“. Nun musste Don Kirchner die Titel nur noch in die richtige Reihenfolge bringen und schon waren die Hits Nr. 2 und 3 für The Monkees perfekt. Mit „I’m A Believer“ landeten die vier singenden Schauspieler ohne große Umwege auf Platz 1 der US-Charts und eroberten wenig später auch Europa und den Rest der Welt. Bereits am Tag der Veröffentlichung, dem 21. Dezember 1966, lagen 1.051.280 Vorbestellungen für die Single vor. Allein in der Weihnachtszeit 1966 gingen mehr als 3 Millionen Singles über die Ladentische.

Der Erfolg der Band gab auch der Karriere von Neil Diamond selbst einen ordentlichen Schub. Er durfte auf der Original-Single des von ihm komponierten Millionenhits die Gitarre spielen, für die anderen Instrumente wurden ebenfalls Studiomusiker engagiert. Von den Monkees stammte nur die Stimme, genauer gesagt von Mickie Dolenz. Was den Erfolg der Band nicht schmälern soll, denn sie waren 1967 allein in Deutschland noch mit sechs weiteren Songs in den Charts vertreten. Bei ihren ersten Konzerten herrschten Zustände wie zu besten Zeiten der Beatles. Vor lauter Geschrei der Mädchen konnte man die Musik kaum verstehen.

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https://youtu.be/O1Rwx9FZzh0


Als Komponist eines Millionenhits fanden auch die eigenen Titel des Singer-Songwriters deutlich mehr Beachtung. Für sein zweites Soloalbum nahm der Sänger, der nun auch einen besser dotierten Plattenvertrag erhielt, noch schnell eine eigene Version von „I’m A Believer“ und machte sich an die Arbeit für Album Nummer 3.

Die Erfolge als Sänger hielten sich dennoch erst ein wenig in Grenzen, obwohl die Singles „Kentucky Woman“, „Red Red Wine“, „Sweet Caroline“, „Holy Holy“ oder „Soolaimon“ im Laufe der Karriere noch große Beachtung fanden. Erst mit „Cracklin’ Rosie“ schaffte er den Sprung auf Platz 1 der US-Charts.

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https://www.youtube.com/watch?v=ei-iGSVqPJA


Als dann auch „I am … I said“ ein weltweiter Hit wurde, veröffentlichte seine alte Plattenfirma schnell „I’m A Believer“ in Deutschland. Das war im August 1971. Gut vier Jahre nach dem Erfolg der Monkees.

Mehr als 300 Song-Geschichten sowie ca. 100 Geschichte zu unvergessenen Hits in der Rubrik “Plus 5” wurden bisher auf SCHmusa veröffentlicht.

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