Rod Stewart in den Menschen des Tages, 10.01.2022

Rod Stewart gehört zu den populärsten Musikern Schottlands. Seine Erfolge feierte er vor gut 50 Jahren zunächst zweigleisig: Zum einen war er Lead-Sänger der Faces, zum anderen startete er seine Solo-Karriere. Heute feiert der Sänger mit der Reibeisenstimme seinen 77. Geburtstag.

Happy Birthday, Rod Stewart

Ende des vergangenen Jahres meldete er sich mit dem neuen Album “The Tears Of Hercules” zurück. Die erste Single “One More Time” hielt sich einige Wochen in den “Hits der Woche”, der SCHmusa-Hitparade auf. Für den Song kann nach wie vor gevotet werden.

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https://youtu.be/pLIu3ahDiy8


Der schottische Sänger verbrachte viele Jahre in der zweiten Reihe, bis er 1969 Sänger der Faces wurde. Parallel begann er seine Solo-Karriere. Mit seinem dritten Album “Every Picture Tells A Story”, das im Mai 1971 veröffentlicht wurde, nahm seine 1964 begonnene Karriere richtig Fahrt auf. Die ausgekoppelte Singe “Maggie May” wurde ein Welthit.

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https://youtu.be/QlWXIp2tiQc


Als Sänger der Faces war er u.a. mit “Cindy Incidentally” in den Charts vertreten.

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https://youtu.be/JNdMXI_T8ik


In Deutschland wurde er spätestens durch “Sailing” zum Superstar. Der Song, der im Original von den Brüdern Gavin und Ian Southerland (“Arms Of Mary”) stammt, stand Wochen lang ganz oben in den Charts.

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https://www.youtube.com/watch?v=FOt3oQ_k008


Besonders die Frisur des fußballbegeisterten Schotten hatte es vielen angetan. Immer häufiger trugen Männner Vokuhila (Vorne kurz, hinten lang). Musikalisch ließ sich Rod Stewart nicht in eine Schublade stecken. War seine letzte Single so soft wie z.B. “Sailing”, konnte die nächste ein schottisches Volkslied, eine Fußballhymne oder ein Disco-Stück wie “Do Ya Think I’m Sexy” sein.

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https://www.youtube.com/watch?v=Hphwfq1wLJs


Seine einzige Nummer 1 in Deutschland landete er mit “I Don’t Want To Talk About It” mit der ebenso bekannten Rückseite “The First Cut Is The Deepest”, ein Stück von Cat Stevens, dem Roddie natürlich seine persönliche Note gab.

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https://youtu.be/esUHMBHJsn8
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https://youtu.be/pr3zpqp3ypY


Kaum einer schaffte es, Songs zu covern und sie zu seinen Songs zu machen wie Rod Stewart. Es gibt auch einen Bob Dylan-Titel von ihm, den er – auf einer Benefiz-Veranstaltung im Namen von Prinzessin Diana – präsentierte. “Love Minus Zero” ist auf keinem seiner Alben zu finden, aber ein Song, den er so sehr zu seinem Lied gemacht hat, dass sich ein Gänsehaut-Moment nicht vermeiden lässt.

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https://www.youtube.com/watch?v=oMGOqOi1qoI


In den vergangenen Jahren hat sich Rod Stewart durch die verschiedenen Genres der Musik bewegt. Er veröffentlichte ein Weihnachtsalbum, feierte große Erfolge als Swing-Musiker, sang große Rocktitel und veröffentlichte 2019 seine großen Hits mit dem Royal Philharmonic Orchestra.

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https://youtu.be/nLNbh0RjBnk


Mit diesem Orchester bildete er das Finale der Brit-Awards 2020. An diesem Abend schaut die Musikwelt nach Großbritannien. Beim einstigen Faces-Hit “Stay With Me” ließ er sich von seinem langjährigen Weggefährten, dem Rolling Stone Ron Wood begleiten.

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https://youtu.be/shAyRQDm-c0


Thank you for the music, Rod.

 

Geburtstage:

1917 Jerry Wexler New York City, USA † 15. August 2008 in Sarasota, Florida, USA; Gerald Wexler war ein berühmter Rhythm-and-Blues-Produzent, der u.a. mit Ray Charles, Aretha Franklin, Sam & Dave, The Drifters zusammengearbeitet hat.
1924 Max Roach Newland Township, North Carolina, USA † 16. August 2007 in New York City, USA; Der Schlagzeuger und Komponist Maxwell Lemuel Roach galt an seinem Instrument als der einflussreichste Künstler der Jazz-Geschichte.
1927 Johnnie Ray Hopewell, Oregon, USA † 25. Februar 1990 in Los Angeles, Kalifornien, USA; John Alvin Ray war als Sänger, Pianist und Songwriter in der traditionellen amerikanischen Pop-Branche aktiv. Dennoch ist er für viele einer der ersten Rock’n’Roller. Mit „Just Walkin’ In The Rain“, „Yes Tonight Josephine“ u.a. Titeln zählt er zu den Tops-Stars der 50er Jahre.

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https://www.youtube.com/watch?v=kKx6DJUAUE4

1935 Ronnie Hawkins Huntsville, Arkansas, USA Der Sänger und Pianis war Begleitmusiker von Carl Perkins und Conway Twitty sowie Bandleader von Ronnie Hawkins and the Hawks. Aus den Hawks entstand The Band, die „ohne Chef“ eine noch viel größere Karriere anstrebten.
1935 Georg Katzer Habelschwerdt, Schlesien † 7. Mai 2019 in Zeuthen.Der Musiker und Komponist war einer der Pioniere elektronischer Neuer Musik in der DDR.
1937 Bob Relf Los Angeles, Kalifornien, USA † 20. November 2007 Bakersfield, Kalifornien, USA; Der Rhythm & Blues-Sänger Robert Nelson Relf war eine Hälfte des legendären Duos Bob & Earl, die mit dem Titel „Harlem Shuffle“ einen der großen Hits dieses Genres schafften.

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https://www.youtube.com/watch?v=tHcB0syj7Og

1939 Scott McKenzie Jacksonville Beach, Florida, USA † 18. August 2012 in Los Angeles, Kalifornien; Sänger, Songwriter und Gitarrist Philip Wallach Blondheim schuf die Hymne einer Generation: „San Francisco“ ist und bleibt der größte Erfolg der Hippie-Geschichte. Es war sein einziger großer Hit, so dass er im Laufe seiner Karriere häufig als Mitglied der Mamas & Papas auf Tournee ging.

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https://youtu.be/7I0vkKy504U

1943 Jim Croce Philadelphia, Pennsylvania, USA † 20. September 1973 bei einem Flugzeugabsturz in Natchitoches, Louisiana, USA; Singer-Songwriter James Joseph Croce, dem mit „Bad Bad Leroy Brown“ und „Time In A Bottle“ zwei Nr.1-Hits in den Staaten gelungen sind, erlangte nach seinem Tod Kult-Status in seiner Heimat.

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https://www.youtube.com/watch?v=dO1rMeYnOmM

1944 Frank Sinatra jr. Jersey City, New Jersey, USA † 16. März 2016 in Daytona Beach, Florida, USA; Franklin Wayne Emmanuel Sinatra war als Sohn von „Mister Blue Eyes“ Frank Sinatra musikalisch vorbelastet und als Pianist, Songwriter, Schauspieler, Sänger und Entertainer in den USA bekannt.
1945 Rod Stewart Highgate, London, England Sir Roderick David Stewart, CBE gehört mit mehr als 150 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten britischen Sängern. Er war geraume Zeit auch Frontmann der Band The Faces, die aus den Small Faces entstanden.

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https://www.youtube.com/watch?v=wGepCAGkfAY

1946 Aynsley Dunbar Liverpool, GB Der gefragte Schlagzeuger spielte unter anderem bei John Mayall und Frank Zappa sowie in Bands wie der Jeff Beck Group, Jefferson Starship, Journey, UFO und The New Animals.
1946 Bob Lang Manchester, England Der Bassist wurde bekannt als Mitglied der Mindbenders, die zusammen mit Wayne Fontana Hits wie „Game Of Love“ und „Groovy Kind Of Love“ landen konnten.

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https://www.youtube.com/watch?v=ddcIunulJi4

1948 Donald Fagen Passaic, New Jersey, USA Donald Jay Fagen ist der Sänger und Keyboarder des US-amerikanischen Duos Steely Dan.

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https://www.youtube.com/watch?v=UfZWp-hGCdA

1952 Gerhard Schöne Coswig bei Dresden Der politisch engagierte Liedermacher gehörte in der DDR zu den bekanntesten Interpreten.

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https://www.youtube.com/watch?v=Ny9Q5SyM2A8

1953 Pat Benatar Greenpoint, New York City, USA Rock-Sängerin Patricia Mae Andrzejewski wurde in den 80er Jahren für Hits wie „Love Is A Battlefield“ oder „We Belong“ mit vier Grammys ausgezeichnet.

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https://www.youtube.com/watch?v=IGVZOLV9SPo

1955 Michael Schenker Sastedt Mit seinem Bruder Rudolf zusammen spielte er  bei den Scorpions, war Mitglied bei UFO und gründete seine eigene Rockformation, die Michael Schenker Group.

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https://www.youtube.com/watch?v=QU4eN3adgfE

1956 Shawn Colvin Vermillion, South Dakota, USA Die Singer-Songwriterin erlangte erste Aufmerksamkeit als Background-Sängerin von Suzanne Vega. 1991 erhielt sie ihren ersten Grammy in der Abteilung „Best Contemporary Folk Album“ für „Steady On“. Nach zahlreichen Nominierungen wurde sie 1998 für „Sunny Came Home“ mit den Grammys „Record of the Year“ und „Song of the Year“ ausgezeichnet.

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https://www.youtube.com/watch?v=qfKKBDFCiIA

1964

Brad Roberts Winnipeg, Manitoba, Kanada Der Sänger ist Gründungsmitglied und Frontmann der kanadischen Band Crash Test Dummies.

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https://www.youtube.com/watch?v=eTeg1txDv8w

1974 Sabrina Setlur Frankfurt am Main Zwischen 1995 und 2007 verkaufte die Rapperin mehr als zwei Millionen Tonträger. Seither hat sie kein weiteres Album veröffentlicht. Ihr größter Hit war der von Moses Pelham produzierte „Du liebst mich nicht“.

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https://www.youtube.com/watch?v=ONxXr25OHzM

1975 Florian Ernst Kirner alias Prinz Chaos II München Der Journalist, Kabarettist und Liedermacher tritt sowohl unter seinem Künstlernamen, als auch unter seinem bürgerlichen Namen auf.
1978 Matt Roberts Escatawpa, Mississippi, Vereinigte Staaten † 20. August 2016 in West Bend, Wisconsin, Vereinigte Staaten; der Gitarrist wurde bekannt als Mitglied der Band 3 Doors Down.

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https://www.youtube.com/watch?v=xPU8OAjjS4k

1979 Chris Smith Atlanta, Georgia, USA Chris „Daddy Mac“ Smith bildete zusammen mit Chris Kelly das Duo Kris Kross, das 1992 einen Nummer 1 Hit in den Vereinigten Staaten mit „Jump“ landen konnten.

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https://www.youtube.com/watch?v=010KyIQjkTk

Unvergessen

Am 20. Januar 2020 starb der legendäre deutsche Jazz-Musiker Wolfgang Dauner im Alter von 84 Jahren. In jungen Jahren begleitete er Marika Rökk, Zarah Leander und Lale Andersen als Trompeter auf deren Tourneen. In den 70ern wechselte er zum Klavier. Seine Konzerte wurden bekannt als spektakuläre Happenings. Später wurde er durch seine Arbeit beim Fernsehen der breiten Masse bakannt.

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https://youtu.be/dz0mWn00XW4

„Fast Eddie“ Clarke von der Band Motörhead folgt 2018 seinem alten Kumpel Lemmy Kilmister in den Rock&Roll-Himmel. Der Gitarrist wurde 67 Jahre alt.

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https://www.youtube.com/watch?v=J06yQb4lbPk

2016 starb David Bowie im Alter von 68 Jahren, zwei Tage nachdem er sein letztes Album veröffentlicht hatte.

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https://www.youtube.com/watch?v=y-JqH1M4Ya8

Der Veranstalter des legendären Montreux Jazz Festivals, Claude Nobs, starb 2013 im Alter von 76 Jahren.

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https://www.youtube.com/watch?v=mH5ZE3N8cxU

Trevor Gordon vom Duo The Marbles starb am selben Tag. Der Sänger wurde 64 Jahre alt.

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https://youtu.be/tC1auBpqZ4E

2008 starb Rod Allen, der als Rod Bainbridge zur Welt kam und der Lead-Sänger der Fortunes war, im Alter von 63 Jahren. Bis 2007 tourte er mit den Fortunes. Wenig später wurde bei ihm Leberkrebs diagnostiziert.

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https://youtu.be/iU4VHgTlaKc

Der österreichische Komponist Fred Raymond starb 1954 im Alter von 53 Jahren. Ihm verdanken wir die Operette “Maske in blau” sowie zahlreiche Schlager der 20er und 30er Jahre. „Ich hab das Fräulein Helen baden seh’n“ oder „In einer kleinen Konditorei“ gehören ebenso dazu wie “Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren”, das in der Nachkriegszeit besonders bei den amerikanischen Soldaten sehr beliebt gewesen sein soll.

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https://youtu.be/Ds7wA1euhFM

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