Nastassja Kinski in den Menschen des Tages, 24.01.2022

Als Tochter von Klaus Kinksi war ihr der Weg zum Film geebnet. Statt eines wilden Vaters verbindet man den Namen Kinski auch mit einer besonderen Frau: Nastassja Kinski. Sie staretete ihre Karriere in den 70er Jahren mit Vollgas und wurde schnell zum Liebling ihrer Generation. Heute feiert sie ihren 61. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch, Nastassja Kinski

Nastassja Kinski: Vom BRAVO- zum Hollywood-Star

Bekannt wurde die Schauspielerin bereits als 16-Jährige in einem “Tatort”. Unter der Regie von Regisseur Wolfgang Petersen wurde “Reifezeugnis”. einer der erfolgreichsten Folgen der Serie überhaupt. Dabei handelt es sich um einen Kieler “Tatort”, der überwiegend in der Stadt Eutin gedreht wurde. Den Fall löste Kommissar Finke, der von Klaus Schwarzkopf gespielt wurde. Neben Nastassja Kinski spielte Christian Quadflieg den Lehrer Helmut Fichte, der ein intimes Film-Verhältnis zur Schülerin Sina Wolf einging.

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https://youtu.be/dUTdOnzdhtU


Ihr Film-Debüt gab die junge Schauspielerin, die viele Jahre ihrer Kindheit als Tochter von Klaus Kinski an verschiedenen Sets verbracht hatte, bereits zwei Jahre zuvor. Sie spielte ein jungen Mädchen in dem Film “Falsche Bewegung” nach Goethes “Wilhelm Meisters Lehrjahre”. Regie führte Wim Wenders.

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https://youtu.be/Ji8pxpAEYX8


Noch im selben Jahr spielte Nastassja Kinski in ihrer ersten Hauptrolle in dem britisch-deutschen Film “Die Braut des Satans”. Neben ihr waren mit Richard Widmark und Christopher Lee zwei Weltstars als männliche Hauptsteller in dem Horror-Streifen zu sehen. Aufgrund der Altersbeschränkung können wir das Video nicht in den Artikel einbinden. Das gilt auch für den Erotik-Film “Leidenschaftliche Blümchen”. Dieser Film lebte auch von der Musik von Francis Lai. Der Titelsong war ein häufig gespielter Song bei vielen europäischen Radiosendern.

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https://youtu.be/Trg-lAWz4fA


Rudi Carrell bat den Liebling vieler junger Leute in seine Show “Am laufenden Band”. Dort zeigte sie sich als singende Nixe. Der Showmaster wusste, wie man eine Familiensendung zusammenstellt.

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https://youtu.be/ridx6JKDE8s


Nastassja Kinski spielte gleich zu Beginn ihrer Karriere eine Rolle nach der anderen. Kein Wunder, dass sie die Schule bereits 1977 mit der mittleren Reife verließ. Ein Förderer ihrer Karriere war Roman Polanski. Seine Fotos, die er mit Nastassja Kinski für die “Vogue” machte, stießen auf weltweites Interesse, genau wie der Polanski-Film “Tess” mit Nastassja Kinski in der Hauptrolle. Die Schauspielerin wurde für ihre Rolle mit dem Golden Globe ausgezeichnet.

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https://youtu.be/lpWLhVkZb-g


Von nun an war die als Nastassja Aglaia Nakszynski in Berlin geborene Schauspielerin nicht mehr nur ein BRAVO-Star (sie gewann 1977 und 1978 den Goldenen Otto als beliebteste Schauspielerin), sondern ein Filmstar, der in Hollywood zu Hause war. Sie spielte nun in der “1. Liga des Films”. “Cat People” (“Katzenmenschen”) wurde zum Kult-Film durch die Musik von David Bowie und das Schauspiel von Nastassja Kinski.

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https://youtu.be/n-VfQLIrwX0


Unvergessen bleibt sie auch in dem vielfach prämierten Wim Wenders-Film “Paris, Texas” aus dem Jahr 1984.

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https://youtu.be/TpUpufdNy8Y


Nastassja Kinski aktuell

Ab Mitte der 80er Jahre zog sich die Schauspielerin, die von 1984 bis 1992 mit dem Produzenten Ibrahim Moussa verheiratet war, ein wenig zurück. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder, ein weiteres aus der langjährigen Beziehung mit Quincy Jones. Sie suchte sich ihre Rollen gezielt aus, um auch für die Kinder da zu sein. Zwischen 1997 und 2001 zog es sie zurück an die Sets der Welt. In dieser Zeit drehte sie mehr als 20 Filme. Dazu zählt auch der Film “Time Share”. Dort tanzt sie mit Timothy Dalton. 2016 tanzte sie in der RTL-Show “Let’s Dance”.

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https://youtu.be/ZbrFKWC-LBo


Wikipedia schreibt über ihr Verhältnis zu ihrem populären Vater: Was ihr als vier- bis fünfjähriges Kind widerfahren sei, sei „mehr“ gewesen als die „liebevolle Umarmung eines Vaters“. Kinski habe sie „immer viel zu sehr angefasst“ und sie „ganz eng an sich gedrückt“. Sie habe ihn nicht als Vater gesehen: „Ich würde alles dafür tun, dass er auf Lebzeiten hinter Gitter kommt. Ich bin froh, dass er nicht mehr lebt.“ Als sie bei Markus Lanz auf ihren Vater angesprochen wurde, bestätigt ihre Reaktion diese Behauptungen.

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https://youtu.be/F0jeeAjto_Y


Es ist ruhig geworden um die Schauspielerin. Ihr letzter Film “Sugar” stammt aus dem Jahr 2013. Danach hatte sie noch ein paar wenige TV-Auftritte in Deutschland. So war sie 2017 zu Gast bei Kai Pflaume in “Wer weiß denn sowas ?”.

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https://youtu.be/eZ0my8oG86U


Wir wünschen Nastassja Kinski, dass sie glücklich ist. Bleiben Sie gesund und alles Gute im neuen Lebensjahr.

Foto: LeonNef / wikimedia

Geburtstage

1909

Fritz Weber

Köln

† Juni 1984; Der Komponist und Liedtexter, Schlagersänger, Musiker und Kapellmeister, der als „Der singende Geiger“ bekannt wurde, schrieb viele Karnevalsschlager. Einer der größten ist „Ich bin ene kölsche Jung“, der durch Willi Millowitsch bekannt wurde und von vielen der aktuellen Kölner Bands, Wolfgang Petry und Stefan Raab interpretiert wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=VKqIs98CTnI

1936

Doug Kershaw

Louisiana, USA

Douglas James Kershaw, der als The Ragin’ Cajun in den USA bekannt ist, ist ein Cajun-Fiddle-Player. Sein Song vom „Louisiana Man“ war das erste Musikstück, das vom Mond auf die Erde durch die Astronauten der Apollo 12 Mission übertragen wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=c-Mj1mZiDRc

1936

Jack Scott

Windsor, Ontario

† 12. Dezember 2019 in Detroit,Michigan,USA.Giovanni Domenico Scafone Jr. war ein kanadischer Rockabilly- und Country-Musiker, der einige kleine Hits in den US-Charts landen konnte.

1939

Ray Stevens

Clarkdale, Georgia, USA

Harold Ray Ragsdale landete mit „The Streak“ und „Everything’s Beautiful“ zwei Top 10-Hits in seiner Heimat. In Europa schaffte er mit „Misty“ den Sprung in viele Hitparaden.

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https://www.youtube.com/watch?v=u2aOoV8Z-dM

1939

Joseph Vilsmaier

München

† 11. Februar 2020 in München. Dem seinerzeit populären Filmregisseur und Kameramann, der zuvor Musik studiert hat, verdanken wir mit „Comedian Harmonists“ und „Marlene“ zwei der schönsten deutschen Musikfilme.

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https://www.youtube.com/watch?v=_YnR41qMMYM

1941

Michael Chapman

Leeds, Yorkshire, England

† 10. September 2021. Der britische Gitarrist und Sänger erfreut sich aufgrund seiner gemeinsamen Arbeit mit Achim Reichel sowie englischer Udo Lindenberg-Titel großer Beliebtheit in Deutschland.

1941

Neil Diamond

New York City, USA

Neil Leslie Diamond gehört zu den populärsten Musikern unserer Zeit. Seine Karriere begann in den 60er Jahren und wurde vor zwei Jahren abrupt beendet. Neil Diamond erkrankte an Parkinson und sieht sich nicht mehr in der Lage live aufzutreten.
Seine Posts im Netz weisen darauf hin, dass er sich im Familienleben pudelwohl fühlt.

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https://youtu.be/S2GbWSjewoQ

1947

Warren Zevon

Chicago, Illinois, USA

† 7. September 2003 in Los Angeles, Kalifornien, USA; Warren William Zevon war ein Rock-’n’-Roll-Musiker und Songwriter. Er war ausgesprochen angesehen unter seinen Musikerkollegen und wurde wohl auch deshalb posthum mit zwei Grammys ausgezeichnet.

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https://www.youtube.com/watch?v=qae25976UgA

1949

John Belushi

Chicago, Illinois, USA

† 5. März 1982 in West Hollywood, Kalifornien, USA; John Adam Belushi wurde durch seine Rolle in „Blues Brothers“ zum Kultschauspieler und – sänger.

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https://www.youtube.com/watch?v=EHV0zs0kVGg

1953

Matthew Wilder

New York, USA

Der Sänger und Musker Matthew Weiner gehört zu den typischen One Hit Wonders. Seinen großen Hit landete er 1983 mit „Break My Stride“.

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https://www.youtube.com/watch?v=cy46iOwWQiE

1957

Klaus Fiehe

Hamm

Klaus „John“ Fiehe spielte bei Geier Sturzflug das Saxophon und in der britischen Punk Band The Bollock Brothers. Er moderiert seit Jahren bei 1 Live.

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https://www.youtube.com/watch?v=rmHQM4C5h48

1958

Jools Holland

Blackheath, London, England

Nach seiner Zeit als Mitgründer der Band Squeeze startete der Pianist, Sänger, Komponistt und Bandleader eine Karriere als Moderator verschiedener TV-Shows. In dieser Zeit erfüllte er sich auch den Traum der Jools Holland Big Band.

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https://www.youtube.com/watch?v=gqjQjgVaqWw

1963

Keech Rainwater

Plano, Texas, Vereinigte Staaten

Seit 1992 ist der Musiker als Schlagzeuger der Band Lonestar tätig, die seit dem Jahr 2000 neun Nummer 1-Hits in den US-Country-Charts landen konnten.

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https://www.youtube.com/watch?v=x-skFgrV59A

1967

Mark Quashie

Trinidad und Tobago

Bekannt wurde der Sänger unter seinem Künstlernamen The Mad Stuntman durch seine Ragga-Vocals auf dem 1994er Hit “I Like to Move It” von Reel 2 Real.

1972

Beth Hart

Los Angeles, Kalifornien, USA

Die ausgebildete Cellistin machte zum ersten Mal in der Casting-Show „Star Search“ auf sich aufmerksam. Sie erhielt im Rockmusikal „Love“ die Rolle der Janis Joplin und nahm parallel erste eigene Alben auf. Seit 2011 ist sie mit ihren Alben auch in Europas Charts zu Hause.

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https://www.youtube.com/watch?v=jM6_wOCdD5I

1979

Tatyana Ali

Brooklyn, New York City, New York, USA

Die Schauspielerin Tatyana Marisol Ali, die als Ashley Banks in der Serie „Der Prinz von Bel Air” berühmt wurde, kann auch erste Erfolge als R’n’B-Sängerin verzeichnen.

1988

Jade Ewen

London, GB

Bevor Jade Almarie Louise Ewen im September 2009 Mitglied der Sugababes wurde, vertrat sie Großbritannien bereits beim Eurovision Song Contest und war Darstellerin in verschiedenen TV-Serien.

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https://www.youtube.com/watch?v=i-RJc1i9q34


Unvergessen

Am 24. Januar 1972 starb der US-amerianische Singer-Songwriter Gene Austin im Alter von 71. Jahren. Er gehört zu den erfollgreichsten Musikern der 20er und 30er Jahre.

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https://youtu.be/fkWba2sX3xA
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