Jan-Michael Vincent (Airwolf) in den Menschen des Tages, 15.07.2021

Er war der Pilot eines revolutionären Hubschraubers namens “Airwolf”, der sich sogar mit der allmächtigen CIA anlegte und begab sich für Disney in den Dschungel. Jan-Michael Vincent war Mitte der 70er Jahre ein Teenager-Liebling, der auch in Deutschland eine riesige Fanschar hatte. Vier Bravo Ottos sprechen eine deutliche Sprache. Er wäre heute 76 Jahre alt geworden. Am 10. Februar 2019 hörte sein Herz auf zu schlagen.

Erinnerungen an Jan-Michel Vincent

Wir gehen einfach mal chronologisch vor. Anfangs spielte Jan-Michael Vincent kleinere Rollen in so berühmten Fernsehserien wie “Lassie” und “Bonanza”. Wobei er in “Bonanza” eine größere Rolle erhielt, die ihm einen Platz in mehreren Episoden sicherte. Es wurde das Sprungbrett für eine besondere Karriere und sorgte dafür, dass er über Nacht zum Publikumsliebling wurde.

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https://youtu.be/MhDXqjvmRvw?t=2875


Wenig später war Jan-Michael schon der Hauptdarsteller in der Disney – Komödie “Big Boy – Der aus dem Dschungel kam”. Er spielte einen Sporthelden mit sehr ansehnlichem Körperbau, der buchstäblich aus dem Dschungel gelockt wurde, um in den USA zu einem Top-Athleten zu werden. Diese Rolle sorgte dafür, dass er 1973 von den Bravo-Lesern vor dem neuen Bond Roger Moore und vor Terence Hill den Goldenen Otto verliehen bekam.

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https://youtu.be/a31rv7_3h-U?t=156


Der Ruhm hielt noch einige Jahre an. In den kommenden Jahren erhielt er noch zweimal den Silbernen Otto und 1977 den Bronzenen. In diese Zeit fällt auch der Film “Straße der Gewalt”.

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https://youtu.be/0FHdIVMThOQ


So. Jetzt kommen wir zu “Star Wars”. Nein, da hat Jan-Michael Vincent nicht mitgespielt, sondern in einem anderen Sci-Fi-Film namens “Straße der Verdammnis”. Dabei handelt es sich nicht um die Fortsetzung von “Straße der Gewalt”, sondern um eine Romanverfilmung. Ein Mitglied der Redaktion hat das Buch mindestens sechsmal gelesen und kann es empfehlen. Dieser Film sollte als erster von zwei vielversprechenden Sciencefiction-Filmen der 20 Century Fox in die Kinos kommen. Aufgrund von Schwierigkeiten bei den Aufnahmen wurde die Fertigstellung des anderen Blockbusters forciert. Vor allem wurden alle Werbeplanungen auf “Star Wars” konzentriert. Während dieser Film zum Klassiker mit ungeahnten Ausuferungen wurde, floppte die “Straße der Verdammnis”. Wir verdonnern unseren Redakteur dazu, sich diesen Film umgehend anzuschauen. Wenn der Film dennoch das hält, was das Buch verspricht, dann freuen wir uns auf einen Filmtipp eines “verlorenen Schatzes”.

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https://youtu.be/a3_7mBJ2msU


Und endlich sind wir bei der erfolgreichen Fernseh-Serie “Airwolf”. Stringfellow “Huckleberry” Hawke ist der Heli-Pilot mit einem überschallschnellen geheimen Kampfhubschrauber, der eigentlich der CIA gehört. Der aber wird geklaut und Jan-Michael Vincent (Hawke) muss ihn wiederholen. Das schafft er natürlich auch, versteckt den Airwolf (Codename Lady) aber vor der Regierung und erpresst den Geheimdienst 55 Folgen lang, um seinen in Vietnam gefangen gehaltenen Bruder frei zu bekommen.

Unterstützt wird er die ganze Serie über von einem technisch versierten Inhaber einer Fluggesellschaft namens Dominic Santini. Niemand Geringerer als Oscar-Gewinner Ernest Borgnine war der Darsteller dieser Figur.

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https://youtu.be/wKUkvIn1L0Q


Diese Serie war der Höhepunkt der erfolgreichen Karriere von Jan-Michael Vincent. Ihm stieg allerdings der große Ruhm zu Kopf. Er verfiel dem Alkohol und konsumierte Drogen aller Art. Wikipedia schreibt: 1996 wurde er bei einem Autounfall schwer verletzt und brach sich drei Nackenwirbel; zudem wurde eines seiner Stimmbänder durch einen Tubus irreparabel geschädigt. Sein rechtes Bein musste später aufgrund einer Erkrankung der Blutgefäße amputiert werden. Vincent war nach eigenen Angaben verschuldet.

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https://youtu.be/QPbMxMCWsyI

Eine unglaublich erfolgreiche TV-Karriere war spätestens von da an beendet. Jan-Michael Vincent starb am 10. Februar 2019 in Asheville, North Carolina, USA. Die Welt hatte mit ihm einen großartigen Darsteller verloren.

Danke für alle Kurzweil vor der Leinwand oder dem Bildschirm!

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