Die Backstreet Boys mit “We’ve Got It Goin’ On” in den Song-Geschichten 235 zum 43. Geburtstag von AJ

Zum Geburtstag von Alexander James McLean, den alle nur AJ nennen. Heute feiert der Sänger seinen 43. Geburtstag. Ein Grund mal in unseren Song-Geschichen nach Tracks der Backstreet Boys zu suchen.

Backstreet Boys – We’ve Got It Goin’ On

AJ

9. Januar 1978, AJ, der vollständig Alexander James McLean heißt, wird in West Palm Beach, Florida, USA, geboren.

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https://www.youtube.com/watch?v=kHBXPoJhnHQ


Die Geschichte der Backstreet Boys beginnt auf einem Konzert der Boygroup New Kids On The Block. Diese waren 1992 gerade auf dem Zenit ihrer Karriere und in Großbritannien warteten schon die neuen Herzensbrecher mit dem Namen Take That.

Weniger die Musik als vielmehr die Hysterie der Fans faszinierte den beim Konzert anwesenden Multimillionär Louis Perlman. Wie ein erfolgreicher Geschäftsmann wohl ticken muss, wollte er eine perfekte Kopie der Gruppe, um mit ihr richtig Geld zu verdienen. Die Basis dafür war gelegt, denn er war an diesem Abend Gast des Tourmanagers Johnny Wright von New Kids On The Block. Zusammen mit dem neuen Freund und dessen Frau Dana, wollte er die Herzen der kommenden Teenager-Generation in einem nie dagewesenen Sturm erobern. So bot er Johnny Wright an, nicht nur Tourmanager, sondern Manager der geplanten Boygroup zu werden. Er und seine Frau sollten die richtigen Jungs für das Projekt ausfindig machen und Louis Perlman wollte alles finanzieren. Natürlich inklusive lukrativer Managergehälter für den Boygroup-Experten.

Dana und Johnny Wright casten 1993 in Orlando nach den passenden Jungs für die Gruppe. In Orlando stehen Castings an der Tagesordnung. Aus ganz Amerika zieht es junge Leute an die Ostküste Floridas in der Hoffnung, einen Job als Schauspieler oder Sänger bei einem der ansässigen Filmkonzerne zu ergattern. Genau hier mussten auch Typen auftauchen, die alles für eine Karriere tun. Howie Dorough, Nick Cartner und Alexander James McLean entsprechen den Vorstellungen der Verantwortlichen zu 100 %.

Sofort werden die drei dazu gedrillt, perfekte Mitglieder einer Boyband zu werden. So schnell die ersten drei Bandmitglieder gefunden wurden, um so schwieriger wurde es, die fehlenden zwei Mitglieder zu finden. Ungezählte Talente kommen und gehen, bis endlich mit Kevin Richardson ein weiteres Mitglied erschien. Er sah gut aus, hatte eine dunkle Stimme und auffallend gute Manieren. Als Ältester der geplanten Gruppe erfüllte er alle Voraussetzungen.

Nun fehlt nur noch ein wirklich guter Sänger. Da hat der Neue etwas anzubieten: Seinen Cousin Brian Littrell, der schon als kleiner Junge im Kirchenchor gesungen hat und nach wie vor Singen als seinen Lebensinhalt sieht. Warum nicht?, werden sich die Manager und der Geldgeber gedacht haben. Auf die Kosten für einen Flug nach Florida sollte es nicht ankommn. Brian kam, sang und hatte den Job. Er hatte gerade noch gefehlt! Am 20. April 1993 schlug die Geburtsstunde der Backstreet Boys.

Zwei Jahre üben, singen, tanzen und performen die Jungs. Schließlich sollen sie perfekt werden und wie abgesprochen, öffnete der Mann mit der Idee der Backstreet Boys, der Multimillionär Louis Perlman, das Portemonnaie, bis die Jungs perfekt waren. Parallel kümmerte sich der Manager um einen Plattenvertrag. Auch hier wurde nach dem idealen Partner geforscht und in der bis dahin weniger bekannten Firma Jive gefunden.

Wenn man von idealen Partner spricht, gehören die nächsten beiden auch unbedingt dazu. Es sind zwei Schweden. Max Martin und sein Mentor Denniz Pop hatten mit dem Debüt-Album von Ace Of Base der Welt bewiesen, dass sie mehr als nur Talent besitzen. Sie sollten sich um den Hit für die Band verdient machen. Den ersten Hit konnten die beiden Skandinavier mit „We’ve Got It Goin On“ umgehend liefern. Nun hieß es für die fünf Amerikaner Koffer packen, denn der erste große Schritt sollte dort geschehen, wo gerade die Musik spielte. Das war seinerzeit in Europa und schuld daran waren Take That.

Die Gruppe reiste nach Schweden, um den Song mit den Komponisten aufzunehmen. Das Ergebnis konnte sich hören lassen, und ganz Europa wollte es auch hören. „We’ve Got It Goin On“ wurde ein Hit in fast allen europäischen Ländern. Das war genau die Musik, nach der die Teenager 1995 tanzen wollten. Eines muss man allerdings auch dazu sagen: In den Vereinigten Staaten interessierte sich niemand für den frischen Sound, den die Backstreet Boys zu bieten hatten. Die Single floppte total bei den US-Amerikanern.

Also setzte man in der Kommando-Zentrale auf Europa. Zu Recht, denn hier sollte die Gruppe innerhalb kurzer Zeit zu Teenie-Idolen heranreifen. Eines waren die Europäer den Amerikanern in dieser Hinsicht in jedem Fall, nämlich der Zeit voraus. Bis „We’ve Got It Goin On“ dann auch endlich in den Vereinigten Staaten wahrgenommen wurde, sollten noch zwei weitere Jahre vergehen.

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