Dean Reed in den Menschen des Tages, 22.09.2022

Dean Reed kam am 22. September 1938 in Denver, Colorado, USA, zur Welt. Als bekennender Sozialist zog es den Sänger in die Sowjetunion. Ein Zuhause hat er in der DDR gefunden. Er starb am 13. Juni 1986 in Zeuthen, Kreis Königs Wusterhausen.

Erinnerungen an Dean Reed

Regelmäßig haben wir in den “Menschen des Tages” anerkannte Künstler aus der DDR, die ihre Heimat aus politischen Gründen verlassen haben. Es gibt auch den umgekehrten Fall. Dean Reed sollte Ende der 50er Jahre als Teenage-Sänger aufgebaut werden. Seine Debüt-Single “The Search” floppte in seiner Heimat den USA, in Argentinien wurde die Single ein Nummer 1-Hit.

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https://youtu.be/XFeqXY4obbw


Dieser Auftritt mit “Wandering Girl” dürfte aus der Anfangszeit seiner Karriere stammen und ihn im US-Fernsehen zeigen.

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https://youtu.be/9ZiLdE-cRQM


Der Erfolg in Südamerika zog ihn nach Argentinien und Chile, wo er auch spanische Songs wie den Klassiker “La Bamba” aufnahm.

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https://youtu.be/R_tCHTeSOEY


Er genoss den Erfolg, den er in Südamerika erlebte. Als dieser drohte nachzulassen, zog es den bekennenden Marxisten in die Sowjetunion. Dort feierte man den Sozialisten aus den USA. Auch in Italien kam der Sozialist aus den USA bestens an.

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https://youtu.be/q0CYSw4dv6c


Glücklich zeigten sich auch die Zuschauer in DDR als sie den angeblichen Superstar aus den USA und Italien im Osten Deutschlands zu sehen bekamen. Er nahm sogar deutsche Songs auf. “Wir sagen ja” wurde ein großer Erfolg.

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https://youtu.be/xUxBZE36_Nk


Dean Reed war kein Unbekannter als es ihn in die DDR zog. Eine Dokumentation des MDR kann die Karriere des Amerikaners ganz gewiss besser schildern als zusammengetragene und zusammengefasste Artikel. Vor allem haben viele Menschen den Sänger erlebt und ihn geschätzt.

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https://youtu.be/_wMW5awjGQc


Einen Song von ihm haben wir sofort erkannt. “Cindy” ist ein Lied, das Rolf Zuckowski für das Schweizer Trio Peter, Sue & Mark geschrieben. Wenn ein US-Amerikaner diesen Hit in der DDR singen kann, dann zeigt es, dass Musik keine Grenzen kennt.

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https://youtu.be/6JZNXClacjE?t=84


Wikipedia schreibt über den Tod von Dean Reed: Nach einem heftigen Streit mit seiner Ehefrau Renate Blume, mit der er seit 1981 verheiratet war, fand man Reed am 13. Juni 1986 tot im knietiefen Wasser des Zeuthener Sees mit aufgeschnittenen Pulsadern und einer Überdosis Schlaftabletten. Er hinterließ einen 15 Seiten langen Abschiedsbrief an den Abteilungsleiter im SED-Zentralkomitee Eberhard Fensch, der von der DDR-Regierung bis 1990 unter Verschluss gehalten wurde. Darin hieß es unter anderem, seine Frau quäle ihn seit Jahren durch Eifersucht. Dem Sozialismus schwor er nicht ab und schrieb dazu: „Es ist die einzigste Lösung für die Hauptprobleme für die Menschheit der Welt.“

Tom Hanks interessierte sich für die Biografie des Marxisten aus den USA im Ostblock, die Renate Blume verfasst hatte. Nach dem Lesen lehnte er es allerdings ab, einen Film über das Leben von Dean Reed zu produzieren.

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