CCR im Song des Tages 191

Es ist die Geschichte von Forrest Gump, die Geschichte vom Vietnamkrieg und von

Creedence Clearwater Revival – Fortunate Son

24. April 1945, CCR-Schlagzeuger Doug Clifford kommt in Palo Alto, Kalifornien, USA, zur Welt
28. Mai 1945, John Fogerty kommt in Berkeley, Kalifornien, USA, zur Welt.
6. Juli 1994, “Forrest Gump” feiert in den USA Premiere
16. August 1969 CCR treten bei legendären Woodstock-Festival auf.
13.10.1994 “Forrest Gump” feiert in den USA Premiere
2. November 1969, CCR veröffentlichen  das Album “Willie And The Poor Boys”

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https://youtu.be/qV4Q-RSQCq0

„Fortunate Son“ ist auf dem „Willy And The Poor Boys“-Album zu finden, das 1969 veröffentlicht wurde, genau wie der ausgewählte Song, der auf der Rückseite der Single „Down On The Corner“ zu finden war. Die amerikanischen Charts fassten zu dieser Zeit noch nicht die Radio- und Jukebox- Einsätze von A- und B-Seite zusammen, so dass diese ausreichten, dass es auch „Fortunate Son“ in die Charts schaffte und am 22. November des Jahres auf Platz 14 zu finden war.

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https://youtu.be/vrMvblpZFq0

Der Song der damals immer populärer werdenden Band wurde in dieser Zeit zur Hymne der amerikanischen Antikriegsbewegung, die sich gegen den fürchterlichen Vietnamkrieg auflehnten. Mit dem CCR-Hit entstand eine bürgerliche Gegenkultur. Im Jahr 2014 wurde „Fortunate Son“ von der Library Of Congress in dem „National Recording Registry“ aufgenommen. Allen aufgenommenen Titel wird bescheinigt „kulturell, historisch und ästhetisch bedeutsam für die amerikanische Geschichte zu sein. Zu dieser Ehre hat ganz gewiss auch wieder „Forrest Gump“ beigetragen.

„Der Song war nicht ausdrücklich in seiner Kritik an dem Vietnamkrieg gerichtet“, erklärte der Komponist John Fogerty, der zur Information für alle, die (noch) keine CCR-Fans sind, auch Sänger und Frontmann der Band war, „’Fortunate Son’ richtet sich gegen die Ungerechtigkeit aller Kriege. Es ist die alte Leier, dass reiche Männer Kriege führen und arme Männer diesen für sie austragen.“

Als Juror in der US-Ausgabe von „The Voice“ kam er 2015 nochmals auf dieses Thema zu sprechen: „Die Gedanken hinter diesem Song war eine angestaute Menge Wut, die ich los werden musste. Es war kein Ende im Vietnamkrieg zu erkennen. Alle Proteste wurden ignoriert. So entstand dann die Geschichte mit den Gedanken, die jeder, der in den Krieg ziehen muss haben wird: Jetzt wurde ich eingezogen und sie bringen mich zum Kampf. Niemand hat wirklich definiert warum! Während diese Wut in mir ausbrach, setzte ich mich auf den Rand meines Bettes und die Zeile war da “Es geht nicht um mich, ich habe nichts damit zu tun, schließlich bin ich kein „Fortunate Son“, kein Sohn eines Senators. Dieser Wutausbruch dauerte ungefähr 20 Minuten, dann hatte ich den Song fertig geschrieben.“

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